Wirtschaft

Die Stadt entstand auf einem Höhenzug des Bergischen Landes, sozusagen der Wasserscheide, darauf deutet zumindest die Namensendung von „Remscheid“. Typisch sind die vielen kleinen Hofschaften mit ihren malerischen Fachwerkhäusern (in den „Bergischen Farben“ grün, schwarz und weiß), die mit der Zeit zur Stadt zusammenwuchsen.
Sie entstanden meist aus Handwerkersiedlungen, ihren Mühlen und Werkstätten, den sogenannten „Kotten“, an den zahlreichen Fluss- und Bachläufen…
Ein noch funktionstüchtiges Beispiel eines alten Bergischen Wasserhammers ist der restaurierte Steffenshammer von 1746 im Morsbachtal bzw. dem einmündenden Gelpetal. Interessierte Besucher können nach Terminvereinbarung die traditionelle Schmiedekunst live erleben…
Aus dem anfänglichen Markt- und Handelsplatz, dessen Straßennamen seine Ursprünge verraten, entwickelte sich eine aufstrebende Großstadt mit heute rund 111.000 Einwohnern. Aufgrund seiner Bedeutung als Hochburg  der Werkzeugindustrie ist auch das Deutsche Werkzeugmuseum / Historische Zentrum in Remscheid beheimatet. Bis heute sorgten viele Erfinder und Tüftler  für den wirtschaftlichen Erfolg Remscheids, der Stadt mit den meisten Patentanmeldungen… 
Folgende Unternehmen sind tragende Säulen der heimischen Wirtschaft und zugleich Spiegel ihrer Vielfältigkeit, von den traditionellen Branchen Werkzeug und Maschinenbau bis zu innovativen Industriezweigen, wie der Automatisierung von Supermärkten.
Schmieden sind auch heute noch in Remscheid zu finden. Die Werkzeugfabriken GEDORE und HAZET gehören zu den größten und bedeutendsten der Welt.
Neben den Werkzeugen stammen hochwertige Sägen und Messer aus unserer Stadt, so von TKM. Scharniere und andere Zulieferteile für die Automobilindustrie fertigt Edscha
Und DST ist weltweiter Marktführer in der Herstellung von Kettensystemen und Fahrwerkskomponenten für gepanzerte Fahrzeuge.